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Die Männer-Bootstour der KLB auf dem Altmain zwischen Astheim und Sommerach war ein Riesenspaß für alt und jung. 

Es war ein Riesenspaß für alle großen und kleinen Freizeit-Kapitäne: Mit sieben Booten haben sich Opas und Papas mit ihren neun Kindern und Enkeln auf dem Main von Volkach nach Sommerach aufgemacht. Und da das Wasser mit 27 Grad zum Planschen einlud und die Sonne vom wolkenlosen Himmel lachte, waren alle Vorzeichen auf eine lustige und mitunter spitzige Bootsfahrt gestellt. Doch bevor die 21-Mann-und-1-Mädchen-Truppe aufs Wasser durfte, wurde sie vom Team von Waterwalker fachkundig eingewiesen. So waren denn auch Schwimmwesten und Sonnecreme für alle Pflicht.

Doch dann gab es kein Halten mehr. Gerd Schneider, Diözesanvorsitzender der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und Organisator der Bootstour, hatte die zwei- bis viersitzigen Kanus und Kajaks so zusammen gestellt, dass möglichst immer eine Familie und damit oft drei Generationen in einem Boot saßen. Doch kaum vom Ufer in Astheim abgelegt hieß es, sich in Geduld zu üben, denn kurz nach Volkach musste die manuell betriebene Bootsschleuse passiert werden. Und da an diesem Tag reger Bootsbetrieb auf dem Main herrschte, mussten die KLB-Kanuten eine halbe Stunde warten, ehe das Abenteuer Schleuse startete. „Ein erstes Highlight nicht nur für die Kinder“, erzählt Schneider.

In Nordheim wurde die erste Rast gemacht. Nachdem sich die Boote ihren Weg durch Luftmatratzen, aufblasbare Schwimmtiere, Standup-Paddler und viele Badegäste zur dortigen Sandbank gebahnt hatten, gab es eine kleine Brotzeit im Schatten. Diese Stärkung war auch nötig, denn bis Sommerach mussten sich die Väter, Großväter und Kinder kräftig ins Zeug legen; der Altmain ist dort sehr träge. Dabei entwickelten sich kleine Wettfahrten zwischen den Booten. Im Eifer des Gefechts ging sogar ein Paddel verloren, konnte aber schnell wieder an Bord geholt werden.

In Sommerach wurden die 21 Bootsleute schon von ihren Frauen und Müttern erwartet. Nach viereinhalb Stunden Spaß und Abenteuer auf dem Wasser waren alle hungrig und durstig, so dass das bereit gestellte Picknick dankbar angenommen wurde. Am Ende waren sich alle einig: Das war ein großer Spaß für jung und alt. Deshalb soll diese erste Bootstour der KLB nicht die letzt bleiben. Im nächsten Jahr, so Schneider, soll es wieder heißen: „Bootstour für Männer, Kinder, Enkel“.

Foto: Christiane Füller

 

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