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14 Männer radelten gut gelaunt bei herrlichem Spätsommerwetter durch das Kitzinger und Schweinfurter Land. 

Petrus meinte es gut mit den 14 Radlern, die sich am Samstag, 2. Oktober, von Münsterschwarzach auf eine rund 60 Kilometer lange Rundtour Richtung Handthal auf den Weg machten. Denn er verwöhnte die 14köpfige Truppe unter Leitung von Bernhard Weisenberger mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen.

So war die Stimmung bei der Fahrradtour der KLB durch das Kitzinger und Schweinfurter Land von Beginn an bestens. Und da die Männer bis auf zwei mit einem E-Bike unterwegs waren, standen der Genuss der Landschaft und die vielfältigen Gespräche miteinander im Vordergrund. Selbst der älteste Teilnehmer mit 88 Jahren hatte keine Probleme, mit dem Tempo mitzuhalten.

Die erste Station war auch gleich der Höhepunkt der Fahrt: die neu renovierte St. Mauritius Kirche in Wiesentheid, die nicht nur wegen des ähnlichen Ortsnamens als „fränkische Wieskirche“ bezeichnet wird. Allerdings, so Kirchenführer Gerhard Fehlbaum, ist die barocke Ausgestaltung des von Balthasar Neumann gebauten Gotteshauses „etwas karger“, was jedoch ihren besonderen Charme ausmacht.

Staunende Blicke der Männer gab es an die Decke, wo viele auf den ersten Blick eine Kuppel vermuteten. Die allerdings existiert nur als Malerei. Der Architekturmaler Giovanni Francesco Marchini schuf in den Jahren 1728 bis 1730 diese Illusion, die den gesamten Kirchenraum größer wirken lässt. Den besten Blick auf die Kuppel hat man, wenn man auf dem im Boden eingelassenen Stein im Mittelgang steht. Dieser Stein stammt aus der Grablege des Kirchenpatrons St. Mauritius.

Nach der fachkundigen Führung hieß es wieder in die Pedale treten, denn nun war das Handthal das Ziel. Dort machte die Gruppe am begehbaren Bienenstock zu Beginn des Franziskuswegs erst mal Halt, bevor er über den neu angelegten Weg durch den Wald direkt zum Mittagessen ging. Über Frankenwinheim führte der Weg nach Volkach, wo sich die Männer mit einem Eis verwöhnten. Schlusspunkt war wieder Münsterschwarzach, wo in einem Café die fröhliche Tour bei Kaffee und Kuchen ausklang. Bernhard Weisenberger: „Das größte Plus bei dieser Fahrt war das Wetter“. Zudem freute er sich darüber, dass die Gruppe schnell zusammen gefunden hatte.

 

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