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Studienreise führte Mitte September nach Niederbayern und zu großer Freude bei allen Beteiligten.

Besonders groß war die Wiedersehensfreude zu Beginn der KLB-Studienreise, konnte sie doch im letzten Jahr coronabedingt nicht stattfinden. Denn viele der 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kennen sich seit langem und schätzen die gemeinsame Woche für Austausch und Begegnung. Und da die Sonne fast unentwegt vom Himmel strahlte, stand einer ebenso vergnüglichen wie informativen Reise ins Altbairische nichts im Wege. KLB-Bildungsreferent Wolfgang Meyer zu Brickwedde hatte ein umfangreiches Besichtigungsprogramm in Deutschland, Österreich und Tschechien zusammengestellt, doch auch Geselligkeit und Freizeit kamen nicht zu kurz.

Quartier bezogen wurde in der Landvolkshochschule Niederalteich. Von dort ging es am ersten Tag in die Benediktinerabtei Metten, wo die frisch renovierte Klosterkirche Sankt Michael und die große Bibliothek beeindruckte. In Passau stand eine Stadtführung auf dem Programm sowie ein Orgelkonzert auf der größten Kirchenorgel der Welt im Dom St. Stephan, ehe eine Schifffahrt auf der Donau im Kristallschiff für fröhliche Stunden sorgte. Im österreichischen Linz gab es interessante Informationen zum Thema Luft- und Wasserverschmutzung, mit der die Stadt aufgrund der vielen Industrieanlagen jahrelang zu kämpfen hatte. Eine TV-Sendung mit Thomas Gottschalk gab den Ausschlag, dass die Stadtväter entsprechende Maßnahmen einleiteten und die Stadt sich heute sauber präsentieren kann.

Besonders imposant war die Stippvisite in Südböhmen. Zunächst ging es nach Kajow, einem ehemals bedeutenden Marienwallfahrtsort mit großer Wallfahrtskirche. Höhepunkt war danach der Besuch im mittelalterlichen Krumau, dessen gesamte Innenstadt als UNESCO-Kulturdenkmal unter Schutz steht. Zurück in Deutschland wurde im Bayerischen Wald ein Landwirtschaftsmuseum besucht, das nicht nur die Vergangenheit der bäuerlichen Kultur in dieser Region beleuchtet, sondern auch die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge. Bei zwei Betriebsbesichtigungen lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie Landwirte ihre Höfe mit zusätzlichen Angeboten wie Urlaub auf dem Bauernhof oder ein „Moststüberl“ für die Zukunft fit gemacht haben. Meyer zu Brickwedde: „Mich hat besonders beeindruckt, wie zufrieden die Landwirte auf den beiden Höfen waren“.

Als es im Bus wieder Richtung Heimat ging, zeigte sich, wie gut den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Reise gefallen hat: Die meisten ließen sich spontan für die Studienreise im nächsten Jahr vormerken. Auch von den Neulingen in der Gruppe gab es positives Feedback. Das Programm wurde unisono als stimmig und nicht zu stressig gelobt. Eine gute Mischung aus Information, Besichtigungen und Freizeit.

Fotos: Wolfgang Meyer zu Brickwedde

  

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