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Unter besonderen Bedingungen und kurz, bevor Veranstaltungen dieser Art per Verordnung nicht mehr erlaubt waren, fand am 21. November noch ein Oasentag für Frauen im Burkardushaus in Würzburg statt.

Der Oasentag wurde von Veronika Pierz inhaltlich gestaltet und stand unter dem Motto „Mut tut gut - Es steht nirgends geschreiben, dass alte Frauen nicht auf Bäume klettern dürfen“ (A. Lindgren). So war die Auseinandersetzung mit der Biographie der Schrifstellerin auch Teil des Inhaltes, ebenso wie Aspekte des Lebens von Albert Schweizer. Im Leben beider Menschen war Mut ein zentrales Thema. Dann ging es natürlich auch um den eigenen Lebensmut, damit zusammenhängend und auch um die eigenen Ängste. Diese zeigen sich gerade in der jetztigen Situation einer weltweiten Pandemie besonders deutlich. Die Referentin lud die Frauen schließlich ein, sich nicht von Ängsten und Unsicherheiten lähmen zu lassen, sondern in einem Perspektivenwechsel und in größeren Zusammenhängen betrachtet, auch Zuversicht und Vertrauen zu kultivieren. Dabei war der Austausch darüber, wie bereits in der Vergangenheit persönliche Krisen bewältigt wurden, sehr hilfreich. Nicht zuletzt im abschließenden gemeinsamen Gebet wurde der Glaube an Gottes Schutz und Führung gestärkt, aus dem wir Frieden und Gelassenheit auch in schwierigen Zeiten finden dürfen.

Es war ein wertvoller Tag für die acht teilnehmenden Frauen, wie die positiven Rückmeldungen bestätigten.Schon bei den Unsicherheiten während der Anmeldung wurde deutlich, wie sehr die Menschen den Kontakt und Austausch mit Gleichgesinnten suchen und was sie bereit sind, dafür in Kauf zu nehmen. Die Teilnehmerinnen trugen während des ganzen Tages Mund-Nasen-Schutz und verzichteten auf ein warmes Mittagessen im Tagungshaus. Dennoch waren sie überaus dankbar. „Es war ein sehr intensiver Tag, der sicher noch nachklingt“ meinte eine Teilnehmerin und bedankte sich für den Mut, dass dieser Tag auch unter den schwierigen Voraussetzungen stattfand und wir hoffen innig, dass solche Tage bald wieder möglich sein werden.

 Rita Mergler-Spies

 

 

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