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Die verkleinerte KLB-Landesversammlung tagte mit gut 20 Delegierten aus ganz Bayern in Würzburg.

Nachdem die Landesversammlung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Bayern im Frühjahr wegen Corona abgesagt werden musste, konnte sie nun am 9. und 10. Oktober im Schönstattzentrum Marienhöhe Würzburg in stark verkleinerter Form mit gut 20 Delegierten aus ganz Bayern nachgeholt werden. Auch wenn die Versammlung formal nicht beschlussfähig war, war es dennoch wertvoll, sich nach einem Jahr wieder physisch auf Landesebene treffen zu können – zuletzt hatte im Herbst 2019 ein Landesausschuss stattgefunden.

Dabei gab es am Freitag Abend eine ganz besondere Ehrung: Der früheren KLB-Bundesvorsitzenden Elisabeth Konrad aus Bissingen (Diözese Augsburg) wurde die Bruder-Klaus-und-Dorothee-Medaille verliehen. Sie hat im Verband auf praktisch allen Ebenen Verantwortung übernommen. So war sie ab 1992 Vorsitzende der Landvolk-Ortsgruppe Bissingen, von 2001 bis 2013 Diözesanvorsitzende und von 2010 bis 2014 Bundesvorsitzende der KLB Deutschland.

Nach der Ehrung wurde in der St. Nikolaus-Kirche Gerbrunn mit musikalischer Unterstützung durch Landvolkseelsorger Johannes Seibold Gottesdienst gefeiert, bevor im Pfarrsaal ein gemeinsames Essen anstand. Den Abschluss des Abends gestaltete "Frankenbarde" Johannes Wohlfahrt.

Am Samstag rundete ein Studienteil mit Wolfgang Gall zum Thema "Platte Parolen und dumme Sprüche - Sprachlosigkeit vermeiden" die Landesversammlung ab. Der Referent hatte wichtige und wertvolle Hilfestellungen für die Landvolkverantwortlichen, sich zu wehren, wenn in Diskussionen Fakten nicht mehr zählen und Demokratie wie Menschenrechte in Gefahr geraten.

Text: Martin Wagner KLB Bayern / Bilder: Walter Sauter

Den ausführlichen Bericht (PDF) finden Sie auf den Seiten der KLB Bayern.

 

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