header

Von vielen Aktionen und Aktivitäten, davon einige auch mit internationalen Akzenten, wurde bei der Mitgliederversammlung der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) am Samstag, 18. Mai, im Kolpinghaus Würzburg berichtet.

So veranstaltete etwa der Arbeitskreis „Solidarität geht“ einen Syrischen Kochabend und Mitglieder des Arbeitskreises Senegal reisten zu Beginn des Jahres in die Partnerdiözese Kaolack. Dort besichtigten sie auch einen maroden Staudamm, wie Diözesanvorsitzender Gerd Schneider erläuterte. Die Sanierungsarbeiten für dieses Projekt, das die Existenz von rund 60 Landwirten und ihren Familien sichern soll, haben bereits begonnen. Das Landvolk Würzburg unterstützt die Arbeiten mit 30 000 Euro, die auf Spendenbasis finanziert werden sollen.

Auch aus den anderen Arbeitskreisen gab es Positives zu vermerken. So freuten sich die Mitglieder des AK „Miteinander leben“ über ein gut besuchtes Erinnerungstreffen auf dem Engelsberg, der AK Land konnte auf eine erfolgreiche Veranstaltung in Fährbrück an Maria Lichtmess zum Thema „Solidarische Landwirtschaft“ zurück blicken, zu der nach den Worten von Diözesanvorsitzendem Stefan Oppmann über 90 Zuhörer gekommen waren. Nicht mehr ganz so gut wie früher laufen die Landfrauenbildungstage, so dass über Alternativangebote nachgedacht wird, während der Frauenkreis sich regen Zuspruchs erfreut.

Den Haushalt für 2018 legte die Geschäftsführende Bildungsreferentin Rita Mergler-Spies vor. Daraus geht hervor, dass beim Spendeneingang ein spürbares Plus gab, so dass sich der Betrag auf rund 46000 Euro summierte. Ansonsten bewegt sich der Haushalt nach ihren Worten in dem Bereich wie 2017.

Als Neuerungen wurde bekannt gegeben, dass in diesem Jahr eine neue Homepage des Landvolks online gehen soll. Ab 2020 soll zudem ein Jahresprogramm mit allen KLB-Veranstaltungen erscheinen. Für nächstes Jahr wurde zudem eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags angekündigt. Eine moderate Erhöhung der derzeit 14 Euro sei unumgänglich.

Glückwünsche und Blumen von Diözesanvorsitzender Christine Taiber gab es für Gerd Schneider, der zum stellvertretenden Landesvorsitzenden des Landvolks Bayern gewählt wurde. Ein „Nervenstärkung“ in Form einer Tafel Öko-Schokolade und Glückwünsche erhielt auch Diözesanlandvolkseelsorger Wolfgang Scharl, der Ende letzten Jahres in seinem Amt als FIMARC-Weltpräsident bestätigt wurde.

An die Mitgliederversammlung schloss sich die Eröffnung der Europa-Kampagne der KLB für die Diözese Würzburg an (siehe eigenen Bericht).

­