klb wuerzburg

Väter und Opas erlebten in Euerfeld mit ihren Kindern und Enkelkindern die Faszination der Flammen

„Hörst du, wie die Flammen flüstern, Knicken, knacken, krachen, knistern. Wie das Feuer rauscht und saust. Brodelt, brutzelt, brennt und braust?“ Mit diesen Zeilen aus einem Gedicht von James Krüss stimme Stefan Oppmann die vier Männer mit ihren Kindern und Enkeln auf das Erlebnis Lagerfeuer an der Bruder-Klaus-Kapelle in Euerfeld ein. Vor allem mit der hereinbrechenden Dunkelheit wurde das munter brennende Feuer immer mehr zum Anziehungspunkt für die Kinder.

Während die Männer am Feuer plauschten, gingen die Kinder zuvor auf Entdeckungsreise. Das Umfeld der Kapelle mit Quelle, Quellstein, Bächlein, Teich sowie Bäumen und Sträuchern bot den kleinen Abenteurern viele Möglichkeiten zum Spielen. Da wurde ein Staudamm mit Gras gebaut oder erkundet, wo das Wasser der Binzigquelle durch das kleine Wäldchen fließt.

Doch je später es wurde, desto mehr zog es auch die Kinder zum Feuer. Denn dort gab es nicht nur passende Gedichte und Texte; Stefan Oppmann hatte auch ein Schüssel mit Teig mitgebracht. Der wurde an der Spitze von langen Stöcken ins Feuer gehalten. Und bald verbreitete sich der Duft von Stockbrot in der Luft. Auch wenn mancher Versuch mit leicht geschwärztem Brot endete, so hatten doch alle ihren Spaß am Feuer und der Gemeinschaft.

Der „Abend am Lagerfeuer“ am Freitag, 17. April, war ein Angebot der Männerarbeit der KLB Würzburg. Eingeladen waren Väter mit ihren Kinder und Opas mit ihren Enkelkindern. Und auch ein Onkel mit seinem Neffen durfte spontan mitmachen.