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Großer Andrang am Stand der AK „Soli geht“ zum Auftakt des Katholikentags in Würzburg

Der 104. Deutsche Katholikentag ist eröffnet! Und gleich zum Auftakt am Mittwoch, 13. Mai, war die KLB dabei. Der Stand des Arbeitskreises „Solidarität geht“ in der Eichhornstraße lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und war teilweise dicht umlagert.

Und das aus gutem Grund, denn an dem Stand gab es jede Menge zu entdecken. Besonderen Spaß hatten die Gäste beim Sinnesparcour „Eine Welt“. Dabei galt es, landwirtschaftliche Produkte aus Ländern des globalen Südens zu ertasten. Anhand von großen Holzperlenketten wurden zudem die Ausgaben für Rüstung, Tourismus, Wasser, Gesundheitsversorgung oder Bildung sichtbar gemacht.

Mancher interessierte sich auch für die „Planetary Health Diet“ („Ernährung der Zukunft“), auf die mit einem großen Poster und der Aufschrift „Warum sind Hülsenfrüchte so wertvoll?“ und einem bunten Bild mit verschiedenen Hülsenfrüchten hingewiesen wurde. Wer stehen blieb, konnte sich über diese zukunftsträchtige Ernährungsform informieren und bekam auch entsprechende Rezeptkarten mit auf den Weg.

Der Stand war Teil des „Abends der Begegnung“. In der ganzen Innenstadt gab es Musik, Unterhaltung und Speisen und Getränke, bei dem sich u.a. die neun Dekanate des Bistums Würzburg mit ihrer ganzen Vielfalt vorstellten. Auf dem Kiliansplatz etwa zeigten Kinder des integrativen „Circus Blamage“ ihr Können oder am Vierröhrenbrunnen gab es Alphornbläser zu hören.

Eröffnet wurde der Katholikentag bei strömenden Regen auf dem Residenzplatz. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rief dazu auf, aufzuhören „uns selbst in die Ohnmacht und das Land in den Abgrund zu reden.“ Gerade Christen müssten gegen Hoffnungslosigkeit aufstehen. „Eine Welt ohne Hoffnung und ohne Zuversicht, das ist nicht unsere Welt“, sagte er vor rund 9000 Menschen. Zudem warb der evangelische Bundespräsident für ein neues Miteinander der Konfessionen. Sein Satz „Mehr Ökumene wagen!“ wurde mit Applaus quittiert.

Beim Deutsche Katholikentag in Würzburg gibt es bis Sonntag rund 900 Veranstaltungen, dazu werden rund 60 000 Menschen in der Stadt am Main erwartet. Auch die KLB hat einen Stand nahe der Friedensbrücke und bietet eine Reihe von Veranstaltungen an.